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13Apr

Grüne besuchen Altenzentrum St. Johannes

Das Foto zeigt (von  links):  die Kandidatinnen und Kandidaten der GRÜNEN für den Mayener Stadtrat Tobias Piepke, Matthias Kaißling, Anne Schnütgen sowie Volker Schröter, Einrichtungsleitung.

05.04.2019

Kandidaten der GRÜNEN zum Thema: Pflege in Mayen

Grüne besuchen Altenzentrum St. Johannes

Die Stadtratskandidat*innen Anne Schnütgen, Matthias Kaißling und Tobias Piepke besuchten vergangene Woche das Altenzentrum St. Johannes, um sich über die Pflegesituation in Mayen zu informieren. Volker Schröter, Einrichtungsleitung und Sabine Betzing, Pflegedienstleitung nahmen sich viel Zeit für das Gespräch und einen Rundgang durch die Einrichtung. „Es war interessant zu hören, wie  im „Klösterchen“ mit dem Thema Fachkräftemangel in der Pflege umgangen wird“, so Matthias Kaißling.  Die Fachkräfteakquise wird auch in Mayen in den kommenden Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen, gerade auch im Hinblick auf die Vereinheitlichung der Pflegeausbildung. Im Altenzentrum St. Johannes wird auf verschiedenen Wegen versucht, neue Pflegefachkräfte zu gewinnen und selbst auszubilden. So gibt es beispielsweise für langjährige Kolleg*innen in der Pflegeassistenz auch die Möglichkeit über eine weitere Qualifizierung den Abschluss als Altenpfleger*in anzustreben.

Anne Schnütgen hält für die Kommunalpolitik fest, dass es auch weiche Faktoren gebe, die eine Rolle spielen, wenn es darum geht, ob eine Fachkraft eine Arbeitsstelle in der Mayener Innenstadt annimmt. „Es wurde noch einmal deutlich, dass die zum Teil schwierige Parksituation sowohl für Angestellte, als auch für Besucher keine unerhebliche Rolle spielen. Ein weiteres Argument für den Bau einer Hochgarage aus unserer Sicht. Ebenso kann man festhalten, dass die Öffnungszeiten der Mayener Kita mehr sind, als nur ein Angebot zu Kinderbetreuung. Sie entscheiden maßgeblich mit, in welchem zeitlichen Umfang Arbeitnehmer*innen in der Pflege ihren Beruf wieder aufnehmen können.“  Matthias Kaißling weist darauf hin, dass kommunale Handlungsspielräume ausgeschöpft werden sollten: „Um einen Pflegenotstand zu verhindern, sollten Kommunen die steuerbaren Faktoren nutzen“. Tobias Piepke fand insbesondere die Angebote der Tagespflege und die Öffnung der Einrichtung für alle Senior*innen in der Mayener Innenstadt bemerkenswert, denn Pflege sollte aus seiner Sicht bedarfsorientiert sein. „Es ist gut, wenn Pflegebedürftige die Wahl haben, welche Pflegeangebote sie annehmen möchten und dadurch selbstbestimmt im eigenen Wohnumfeld alt werden dürfen.“

Verfasst am 13.04.2019 um 10:09 Uhr von .
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