Weiter zum Inhalt
26Nov

Origineller Wahlkampfauftakt in Mayen

22. April 2014

Birgit Meyreis – Kreissprecherin, Das “Grüne Huhn” mit Mayener Mädche, hinten rechts Aaron Lentes, Kandidat der Mayener Liste

Birgit Meyreis – Kreissprecherin, Das “Grüne Huhn” mit Mayener Mädche, hinten rechts Aaron Lentes, Kandidat der Mayener Liste

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten des OV Mayen-Vordereifel haben am Karsamstag in der Mayener Innenstadt mit Erfolg ihren Wahlkampf für die bevorstehende Kommunalwahl gestartet. Unter dem Wahlspruch „Frischer Wind für Mayen und die Vordereifel“, mit dem der Ortsverband seine Kandidatinnen und Kandidaten für Stadt- und Verbandsgemeinderat vorstellt, war der Wahlkampfauftakt zudem ausgesprochen frisch und originell.

So verteilte ein grünes Huhn grüne Bio-Ostereier und Sonnenblumensamen. Für die Kinder gab es ein spannendes Umwelt-Quiz mit tollen Gewinnen. Neben dem Spaß konnten sich die Bürger über Themen und Ziele der Kandidaten informieren und interessante Einzelgespräche führen.

„Wir freuen uns besonders, dass der junge Ortsverband auch so viele junge Kandidaten auf seinen Listen in Mayen und der Vordereifel präsentieren kann. Mit viel Engagement und frischer Energie möchte der GRÜNE Ortsverband die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertreten, dabei können sie auf die Unterstützung des Kreisverbandes und auch des Gründungsmitglieds Wolfgang Treis zählen“, erklärt Birgit Meyreis, Sprecherin des Kreisvorstandes Mayen-Koblenz und Spitzenkandidatin der Kreistagsliste.

Unser “Grünes Huhn” beim `Eierditsche´ mit Andrea Nahles, Klaus Meurer – Kreistagssprecher, als Schiedsrichter

Unser “Grünes Huhn” beim `Eierditsche´ mit Andrea Nahles, Klaus Meurer – Kreistagssprecher, als Schiedsrichter

Die Kandidaten für Mayen und Vordereifel kommen aus den unterschiedlichsten beruflichen Bereichen. Ebenso unterschiedlich und vielseitig sind ihre politischen Schwerpunkte, die sie mit in Stadt- und Verbandsgemeinderat nehmen wollen. Im Vordergrund aller Kandidaten stehen ganz deutlich die Themen: Verständliche Informationspolitik mit mehr Bürgerbeteiligung, Förderung regionaler erneuerbarer Energien, transparente und nachhaltige Finanzpolitik mit aktiver Mitwirkung der Bürger und das Thema Inklusion.

„Uns ist nicht zuletzt auch ein sachliches und faires Miteinander mit allen anderen Parteien wichtig. Nur so können die Interessen und Bedürfnisse der Mitbürgerinnen und Mitbürger verwirklicht werden – denn um sie geht es ja schließlich“, so Meyreis. Dass wir Grünen keine Berührungsängste haben zeigte unter anderem das Duell der etwas anderen Art: Die Spitzenkandidaten der Grünen Kreistagsliste Klaus Meurer und Birgit Meyreis forderten gemeinsam mit ihrem Grünen Huhn die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles (SPD) zum Duell im „Eierditschen“ auf. Dass dabei leider das grüne Bio-Osterei den Kürzeren zog lässt sie nicht entmutigen. „Qualität vor Quantität – unser Ei schmeckte dafür besser und wurde vom glücklichen Huhn gelegt“, scherzte Meyreis.

Weitere Termine in der Innenstadt sind: 03.Mai, 06. Mai, 10. Mai, 17. Mai und 24. Mai. Am 08. Mai lädt der Ortsverband zur Filmvorführung ins Corso Kino ein. „Leben mit der Energiewende -100% regenerativ“ heißt der zweite Teil des Films von Frank Farenski dem bekannten Filmemacher und TV Journalisten, der auch persönlich an der Vorführung teilnehmen wird und für anschließende Fragen und Diskussionen zur Verfügung steht.

26Nov

Der grüne Wahlkampf nimmt Fahrt auf

8. April 2014

Die Landes-Grünen haben Kommunal- und Europawahl fest im Blick

Die Delegierten aus Mayen und der Vordereifel mit Ministerin. Martin Schmitt, Anika Günther, K.-H. Frank Müllers, Eveline Lemke, Herbert Schmitt (v.l.n.r.)

Die Delegierten aus Mayen und der Vordereifel mit Ministerin. Martin Schmitt, Anika Günther, K.-H. Frank Müllers, Eveline Lemke, Herbert Schmitt (v.l.n.r.)

Auf einem Landesparteitag in Mainz wolltensie zeigen, dass das aus grüner Sicht enttäuschende Bundestagswahl-Ergebnis verdaut ist und die Partei bereit für neue Aufgaben. Hier seht Ihr ein Bild  des Landesparteitags in Mainz-Hechtsheim, wo der Ortsverband Mayen-Vordereifel mit drei Delegierten (Martin Schmitt, OV-Sprecher; Herbert Schmitt und Karl-Heinz Frank Müllers), sowie der OV-Sprecherin Anika Günther vertreten war. Anika wurde als dreitausendstes Mitglied der `GRÜNEN´ in Rheinland-Pfalz geehrt.

26Nov

OV-Mitglieder beteiligten sich an der Aktion „Saubere Stadt“ in Mayen

7. April 2014

„Geh‘ ran, Müll geht jeden an“. Mit diesem eingängigen Slogan ruft die Stadtverwaltung Mayen alljährlich die Bürgerinnen und Bürger zu einer Frühjahrsputzaktion zur Säuberung der Stadt auf.

Auch in diesem Jahr beteiligten sich Vertreterinnen und Vertreter des OV Mayen-Vordereifel von Bündnis 90/DIE GRÜNEN an dieser sinnvollen Aktion. So trafen sich große und kleine Helfer, um gemeinsam Müll aufzusammeln und dadurch sowohl das Stadtbild zu verschönern als auch die Natur zu pflegen.

2014-01

Unsere fleißigen Sammler: Kathy Slabik, Natascha Lentes, Monika Treis, Familie Holzhäuser und Matthias Kaißling (v.l.n.r.)

Gerade in den Randbereichen der Stadt wird leider häufig illegal Müll ablagert. Die Grünen fanden daher in dem Gebiet, das sie säuberten, neben zahlreichen Plastik- und Glasflaschen auch weggeworfene Auto- und Fahrradreifen – ja sogar einen Feuerlöscher. „Es ist schon sehr traurig, dass einzelne Zeitgenossen derart achtlos die Umwelt mit ihrem Müll belasten“, so einer der Teilnehmer der Sammelaktion.

Es bleibt zu hoffen, dass das gemeinsame Engagement der zahlreichen Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der alljährlichen „Frühjahrsputzaktion“ Beispiel gibt und damit auch zu einem bessern Umweltbewusstsein beiträgt.

26Nov

Familienministerin Irene Alt in Mayen

30. März 2014

Familienministerin Irene Alt diskutierte in Mayen mit Bürgerinnen und Bürgern über Inklusion, Migration und „bunte Lebensformen“

Organisiert vom Ortsverband Mayen / Vordereifel von BÜNDNIS 90 /DIE GRÜNEN fand im Mehrgenerationenhaus St. Matthias der Caritas in Mayen eine Veranstaltung statt, an der die Veranstalter, sowie zahlreiche TeilnehmerInnen über die Hilfe für Familienmitglieder mit Behinderung, eine Willkommenskultur für MigrantenInnen sowie mehr „bunte Lebensformen“ bzw. mehr Akzeptanz von Schwulen und Lesben Erfahrungen ausgetauscht und diskutiert haben.

Irene Alt im Mehrgenerationenhaus: Wolfgang Treis, Moderatorin Tina Heidger, Irene Alt und Martin Schmitt.

Irene Alt im Mehrgenerationenhaus: Wolfgang Treis, Moderatorin Tina Heidger, Irene Alt und Martin Schmitt.

Zuerst stellte die Ministerin für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz, Irene Alt, die Arbeit sowie die Fördermöglichkeiten ihres Ministeriums vor, z.B. für Familienhebammen. Sie betonte gleichzeitig, dass es wichtig sei, die Menschen in Rheinland-Pfalz zu unterstützen, die ihre individuellen Vorstellungen von Familie leben wollen – unabhängig davon, wie sie sagte, ob es sich um traditionelle Familien, Alleinerziehende, unverheiratete Paare mit Kindern, Patchworkfamilien oder gleichgeschlechtliche Paare handelt.

Beim Thema Hilfe für Familienmitglieder mit Behinderung wurden vor allem die Möglichkeiten erläutert, wie man die betroffenen Personen vor Ort besser versorgen und unterstützen kann. Hierzu wurden, wie der Sprecher des Ortsverbandes Mayen- Vordereifel, Martin Schmitt, sagte, folgende Verbesserungsvorschläge eingebracht: mehr dezentrale Angebote, Mobilitätshilfen wie z.B. Bürgerbus sowie eine bessere Bündelung der zahlreichen Angebote für betroffene Menschen.

Die TeilnehmerInnen waren sich einig, dass auch das zweite Thema der Veranstaltung – Willkommenskultur für MigrantenInnen – in Mayen und Umgebung eine zunehmend wichtige Rolle spielt. So berichteten Markus Göpfert und Eva Pestemer vom Fachdienst Migration der Caritas über ihre Arbeit in diesem Bereich.

Weil Deutschland aufgrund der demografischen Entwicklung künftig mehr auf ausländische Fachkräfte angewiesen sein wird, gelte es eine noch bessere Willkommenskultur zu schaffen, hieß es unter anderem. „Was das Thema Integration angeht, können wir in Mainz auf ein Alleinstellungsmerkmal hinweisen“, betonte Ministerin Alt und fügte hinzu: „Wir sind das erste Land, das ein Integrationsministerium geschaffen hat. Dieses Aufgabenfeld gehört zu meinem Ressort und ich sehe darin die große Chance, eine gesellschaftspolitische Integration zu verwirklichen“, sagte sie.“ Es wurde auch über die Verbesserung der Wohnsituation für Flüchtlinge in Mayen gesprochen.

Im Rahmen des dritten Themenbereiches, „bunte Lebensformen“, wurde das Landesprojekt „SchLAu“ vorgestellt. Denis Beil von der SJK Koblenz berichtete über das Projekt – Schwule und Lesbische Aufklärung an Schulen – dass die Gruppen in Rheinland-Pfalz von der konzeptionellen Vorarbeit aus Nordrhein-Westfalen profitieren.

Zu den Qualitätsstandards der Vermittlung gehören unter anderem Gesprächsregeln wie zum Beispiel, dass niemand ausgelacht wird und dass der Inhalt der Gespräche innerhalb der Klasse vertraulich behandelt wird. Es handelt sich bei dieser ehrenamtlichen Tätigkeit in erster Linie um eine nachhaltige Sensibilisierung der Gesellschaft in Bezug auf die Akzeptanz des Menschen in seiner Individualität und Einzigartigkeit, auch bei gleichgeschlechtlichen Partnerschaften.

Die Veranstaltung wurde moderiert von Tina Heidger, der Koordinatorin im Mayener Mehrgenerationenhaus (MGH).

26Nov

Grüne Listenaufstellung für die Kommunalwahlen

27. März 2014

Die Kandidaten für Boos: Herbert Schmitt, Elisabeth Müller, Frank Karl-Heinz Müllers (v.l.)

Die Kandidaten für Boos: Herbert Schmitt, Elisabeth Müller, Frank Karl-Heinz Müllers (v.l.)

Die Mitglieder des Ortsverbandes Mayen-Vordereifel trafen sich am 19.03.2014 zur Listenaufstellung für die kommenden Kommunalwahlen am 25.05.2014. Es wurden drei Listen in harmonischer Atmosphäre gewählt. Für den Gemeinderat in Boos kandidieren 4 Personen , für die Verbandsgemeinde Vordereifel 12 und für den Stadtrat der Stadt Mayen befinden sich ebenfalls 12 Personen auf der Liste. Die Kandidaten engagieren sich für eine Vielzahl an Themen. So beschäftigt sich der Spitzenkandidat der Verbandsgemeinde Vordereifel Martin Schmitt mit dem Thema Inklusion und sagt hierzu „Ich setze mich im Besonderen dafür ein, dass auch in unserer ländlichen Gegend eine wohnortnahe Versorgung für Menschen mit Handicap gesichert und dass der öffentliche Personennahverkehr in der Vordereifel verbessert wird“.

Liste Vordereifel: Herbert Schmitt, Ruth Rebell, Martin Schmitt, Heide Schmitt, Frank Müllers, Elisabeth Müller, Bernd Traud (v.l.)

Liste Vordereifel: Herbert Schmitt, Ruth Rebell, Martin Schmitt, Heide Schmitt, Frank Müllers, Elisabeth Müller, Bernd Traud (v.l.)

Die Kandidatin auf der Liste für den Stadtrat der Stadt Mayen, Katharina Slabik , setzt sich für die Bereiche Kultur, Tourismus und auch für mehr Bürgerbeteiligung in unserer Stadt ein. Die Parteilose Spitzenkandidatin der Booser Liste für den Gemeinderat, Ann-Kristin Halfmann, wurde in Abwesenheit auf den ersten Platz der Liste gewählt. (Wir bedauern mitteilen zu müssen, das Ann-Kristin Halfmann die Wahl zwischenzeitlich aus persönlichen Gründen abgelehnt hat.) Das prominente OV-Mitglied Wolfgang Treis, das aus beruflichen Gründen dieser Veranstaltung nicht beiwohnte, beschrieb den Enthusiasmus der Mitglieder mit folgenden Worten: “Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, insgesamt drei grüne Listen durch den OV Mayen-Vordereifel zu generieren. Ich persönlich hoffe, dass möglichst viele Wähler überzeugt werden und dadurch viele Grüne in die Räte gelangen. Damit wäre eine wichtige Zielsetzung der OV-Gründung im Jahr 2012 erfüllt”.

Grüne Liste Stadtrat: Heidrun Gördüm, Matthias Kaißling,Markus Holzhäuser, Anne Schnütgen, Alexander Mohr, Waltraud Joswig, Natascha Lentes, Katharina Slabik, Aaron Lentes, Anika Günther, Johanna Wagner (v.l.)

Grüne Liste Stadtrat: Heidrun Gördüm, Matthias Kaißling,Markus Holzhäuser, Anne Schnütgen, Alexander Mohr, Waltraud Joswig, Natascha Lentes, Katharina Slabik, Aaron Lentes, Anika Günther, Johanna Wagner (v.l.)

Auf der Versammlung zur Listenaufstellung konnte bekannt gegeben werden, dass die Sprecherin des Ortsverbandes, Anika Günther, das 3000. Mitglied der Grünen im Land Rheinland-Pfalz ist. Anika dazu: „Es macht mich sehr stolz, aus diesem Grund zur Landesdelegiertentagung nach Mainz reisen zu können und die Aufmerksamkeit auf das Wirken unserer Stadt und des Ortsverbandes zu richten.“ Durch den Beitritt vier weiterer neuer Mitglieder ist der Ortsverband Mayen-Vordereifel nun der größte im Kreis Mayen-Koblenz. Der starke Anstieg der Mitgliederanzahl seit der Gründung war somit eine weitere erfreuliche Nachricht an diesem Abend.

Die Listen im Einzelnen:

Gemeinderat Boos: 1. Ann-Kristin Halfmann (Parteilos), 2. Frank Karl-Heinz Müllers, 3. Elisabeth Müller, 4. Herbert Schmitt

Verbandsgemeinde: 1. Martin Schmitt, 2. Ruth Rebell, 3. Herbert Schmitt, 4.Frank Karl-Heinz Müllers, 5. Heide Schmitt, 6. Birgit Henke, 7. Frank Hartwig, 8. Bernd Traud, 9. Michael Kühler, 10. Markus Gesellchen, 11. Elisabeth Müller, 12. Werner Rebell.

Stadtrat Mayen: 1. Katharina Slabik, 2. Matthias Kaißling, 3. Natascha Lentes, 4. Aaron Lentes, 5. Anika Günther, 6. Markus Holzhäuser, 7. Anne Schnütgen, 8. Johanna Wagner, 9. Waltraud Joswig, 10. Heidrun Gördüm, 11. Kathrin Holzhäuser, 12. Alexander Mohr.

26Nov

„Onebillion-Rising-Day“ in Koblenz

23. März 2014

Vertreterinnen des OV Mayen-Vordereifel beim „onebillion-rising-day“ in Koblenz

Tanzen gegen Gewalt gegen Frauen

Tanzen gegen Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen ist leider auch in unserer heutigen Zeit nach wie vor ein aktuelles Problem. Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt. Am 14.02. jeden Jahres – dem „one-billion-rising-day“-, der 2012 erstmals in mehr als 200 Ländern stattfand, tanzen weltweit vor allem Frauen auf Marktplätzen, in Fußgängerzonen oder an anderen öffentlichen Orten gegen Gewalt an Frauen (http://www.onebillionrising.de/). Sie erheben sich quasi im wahrsten Sinne des Wortes, um für das Ende der Gewalt tanzend zu demonstrieren.

Teilenehmerinnen des OV Mayen-Vordereifel

Teilenehmerinnen des OV Mayen-Vordereifel

In diesem Jahr hatte der Mädchen- und Frauennotruf Koblenz zu einer Beteiligung am „onebillion-rising-day“ aufgerufen, um gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Diesem Aufruf, den auch die Interventionsstelle gegen Gewalt und das Mehrgenerationenhaus St. Matthias der Caritas in Mayen unterstützt haben, sind Vertreterinnen des Ortsverbandes Mayen-Vordereifel von Bündnis90/DIE GRÜNEN gern und aus Überzeugung gefolgt. Schon die Proben im Café CATI des Mehrgenerationenhauses bereiteten viel Freude. Die Aktion selbst am 14.02. auf dem Jesuitenplatz in Koblenz – zusammen mit ca. 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern – war ein tolles Gemeinschaftserlebnis und vermittelte das großartige Gefühl, Teil einer weltweiten Solidaritätsbewegung zu sein.

Und wer weiß – vielleicht –wird am 14.02.2015 zusammen mit Millionen Menschen weltweit auch in Mayen zum „one-billion-rising-song“ gegen Gewalt an Frauen getanzt.

26Nov

Koblenz bleibt bunt – da darf auch GRÜN nicht fehlen!

17. März 2014

Bei der Demo gegen den Naziaufmarsch am Samstag unterstützten auch zahlreiche Mitglieder des Kreisverbandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mayen-Koblenz und des Ortsverbandes Mayen-Vordereifel.

Auch wenn der Anlass weniger erfreulich war, so zeigte die deutliche Beteiligung der Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Koblenz und des gesamten Landkreises, wie groß die Bereitschaft ist, für die Demokratie auf die Straße zu gehen. Auch BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN waren Mitinitiatoren dieser Gegendemonstration und unterstützten mit großer Beteiligung die Aktion. Neben dem Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mayen-Koblenz, der Grünen Jugend Koblenz zeigte auch der Ortsverband der Grünen Mayen-Vordereifel den Rechten die rote Karte.

„Es ist uns ein ganz wichtiges Anliegen, dass wir ganz deutlich zeigen, dass für uns die Menschenwürde – unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft, Sprache, Religion oder Kultur – unantastbar ist“, erklärt Klaus Meurer, Sprecher des Kreisverbandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mayen-Koblenz. „Es war schön zu sehen, dass es auch Politiker gibt, die nicht nur auf dem Podium Phrasen loslassen, sondern Schulter an Schulter vorne weg ein gutes Beispiel abgeben“ , so Meurer. Nicht nur die Bürgermeisterin von Koblenz, Marie-Theres Hammes-Rosenstein, Roger Lewentz, Rheinland-Pfälzischer Innenminister sondern auch Mayens Oberbürgermeister Wolfgang Treis unterstützte mit den Grünen des Kreis- und Ortsverbandes aktiv die Gegendemonstration gegen die ewig Gestrigen.

„Gerade im Hinblick auf die Europawahlen ist es wichtig, dass die europakritischen Kräfte, die ausländerfeindliche Haltungen auch schüren, nicht ins europäische Parlament einziehen“, erläutert Wolfgang Treis.

26Nov

Bilder der AntiFa Demo

16. März 2014

Bilder von der Demonstration gegen Rechts in Koblenz

Foto-gegen-Rechts

Foto-3Foto-4Foto-5Foto-6Foto-7Foto-8Foto-9Foto-10Foto-111Foto-12Foto-13Foto-14Foto-15Foto-16

26Nov

Neuer Vorstand gewählt

5. März 2014

Mitgliederversammlung Ortsverband Mayen-Vordereifel Bündnis 90/DIE GRÜNEDer Ortsverband Mayen-Vordereifel von Bündnis 90/DIE GRÜNEN hat einen neuen Vorstand gewählt. Im Amt als Sprecher des Ortsverbandes wurde der 50-jährige, in Monreal lebende Ergotherapeut Martin Schmitt bestätigt. „Ich danke allen Mitgliedern für das erneut ausgesprochene Vertrauen. Auch künftig werde ich durch mein politisches Engagement mit allen Kräften dazu beitragen, dass unser erst zwei Jahre alter Ortsverband, auf der politischen Ebene noch erfolgreicher wird.“ sagte Schmitt.

Neuer Vorstand des Ortsverbandes Mayen-Vordereifel, Bündnis 90/DIE GRÜNEN – von links nach rechts: Markus Holzhäuser (Beisitzer), Judith Wagner (Kasse), Anika Günther (Sprecherin), Martin Schmitt (Sprecher), Natascha Lentes (Beisitzerin)

Neuer Vorstand

Die neue Sprecherin ist die 27-jährige Mayenerin Anika Günther. Sie übernimmt dieses Ehrenamt von ihrer Vorgängerin, der Journalistin, Belma Šestić, die aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidiert hat. „Ich freue mich, dass Anika große Zustimmung unserer Mitglieder bekommen hat und sich dieser großen und sehr schönen Herausforderungen im Vorfeld der Kommunalwahl stellt. Ich bin mir sicher, dass sie diese Aufgabe erfolgreich meistern wird“, sagte Belma Šestić, die zusammen mit dem Mayener Oberbürgermeister Wolfgang Treis vor zwei Jahren Gründungsmitglied des Ortsverbandes Mayen-Vordereifel war.

Neuer Vorstand des Ortsverbandes Mayen-Vordereifel, Bündnis 90/DIE GRÜNE – von links nach rechts: Markus Holzhäuser (Beisitzer), Judith Wagner (Kasse), Anika Günther (Sprecherin), Martin Schmitt (Sprecher), Natascha Lentes (Beisitzerin)

Die neue Sprecherin Anika Günther sagte nach ihrer Wahl zur Sprecherin sichtlich bewegt: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe, da ich gerne aktiv für meine Heimatstadt Mayen und die Region in politischen Fragen positive Veränderungen anregen und beeinflussen möchte. Den Ortsverband der Grünen jetzt als Sprecherin unterstützen zu dürfen, stellt für mich eine sehr spannende Herausforderung dar, die ich gerne annehme.“ Anika Günther hat an der Universität Trier den Diplom-Studiengang der Soziologie absolviert und danach berufliche Erfahrung bei einer Versicherung gesammelt. Seit November 2013 arbeitet sie als Arbeitsvermittlerin der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen in Koblenz.

Neben Sprecherin und Sprecher des Ortsverbandes Mayen-Vordereifel, wurden auch andere Mitglieder des Vorstandes gewählt. Die Kasse des Ortsverbandes wird in den nächsten zwei Jahren Judith Wagner führen. Natascha Lentes und Markus Holzhäuser sind zur Beisitzerin und zum Beisitzer gewählt worden.

26Nov

„Inklusive Schule das geht!“ – Auch im Landkreis Mayen-Koblenz?

1. März 2014

Netzwerk Inklusion MYK, ILF Mainz und forum | neue bildung luden ein zu Fortbildung und Inklusions-Kino

Die Idee einer Schule, in der Kinder mit und ohne Handicap gemeinsam lernen, wirft zunächst mehr Fragen auf, als Antworten möglich scheinen. Und doch: Wiltrud Thies, Gründerin der Sophie-Scholl Schulen Gießen und berufenes Mitglied im Expertenkreis „Inklusive Bildung“ der Deutschen UNESCO-Kommission, zeigte im Rathaus Mayen auf, dass Möglichkeiten da sind. Sie referierte vor 54 Fachkräften aus Frühförderung, Kindergärten, Schulen, Jugendhilfe, Therapeuten, schulpsychologischem Dienst und Schülervertretung über die anfänglich schier unüberbrückbaren Schwierigkeiten der Sophie-Scholl-Schulen und darüber, wie es dann doch gelang diese Schule – mittlerweile an 3 Standorten – ins Leben zu rufen. Am Nachmittag erarbeiteten die Teilnehmer in Arbeitsgruppen aus ihrer Praxis heraus „harte Nüsse“, die es zu knacken gilt und „Goldstücke“, die dabei unterstützen können und müssen. Zusammenfassend wurde dies in eine „Problemlandkarte Rheinland-Pfalz“ übertragen. Es geht in Gesellschaft und Schulsystem darum, Barrieren zu erkennen und abzubauen, alle Schulformen zu beteiligen, die Akzeptanz von Inklusion zu erhöhen und SchülerInnen selbst ins Boot zu holen und zu beteiligen. Es bedarf einer entsprechenden Ausbildung der Lehrkräfte, des Einbeziehens unterschiedlicher Berufsgruppen als Team, gezielter Fortbildungsangebote, Ausstattung mit differenziertem Material und der entsprechenden Ausstattung der Gebäude. Ganz entscheidend aber ist zunächst auch eine grundlegende Haltung von Wertschätzung und Akzeptanz des „Anders Seins“ sowie zu sehen, das Vielfalt ein Gewinn ist.

v.l.n.r. Martin Schmitt OV Sprecher, Elke Steckenstein Koordinatorin, Hella Wenders Regisseurin, Ruth Ratter MdL, Gabriele Schmid

v.l.n.r. Martin Schmitt OV Sprecher, Elke Steckenstein Koordinatorin, Hella Wenders Regisseurin, Ruth Ratter MdL, Gabriele Schmid

Die Abgeordnete Ruth Ratter – Bildungs- und kulturpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion und Initiatorin des forum | neue bildung, sowie Gabriele Schmid, Projektleiterin des Netzwerks Inklusion Mayen-Koblenz, dankten allen Anwesenden für die konkrete Erarbeitung dieses ersten wichtigen Schrittes. Im Corso Kino Mayen konnten sich die Mayener Bürger und die zahlreich vertretenen Mitglieder des GRÜNEN Ortsvereins am selben Tag von einer anderen inklusiven Schule ein Bild machen. „Berg Fidel-eine Schule für alle“, ein preisgekrönter Film von Regisseurin Hella Wenders, dokumentiert am Beispiel von vier Kindern, die die inklusive Schule Berg Fidel in Münster besuchen, wie der Schul-Alltag von beeinträchtigten Kindern in einem heterogenen Klassenverband aussehen kann. Es ist ein leiser Film, der wie die Regisseurin, die selbst anwesend war, berichtete, bewusst auf Augenhöhe der Kinder gedreht wurde. Der gut gefüllte Kinosaal tauchte ein in die Welt von „kleinen“ Persönlichkeiten, die ihre persönliche Geschichte erzählen, sich ihrer Schwächen und Einschränkungen sehr bewusst sind, aber vor allem mit ihren sozialen Kompetenzen überzeugten. Gerade damit machten sie dem anwesenden Publikum Mut, den Weg zur inklusiven Schule zu wagen. Hella Wenders berichtete in der anschließenden Diskussion nicht nur von den strukturellen und finanziellen Problemen, vor der diese Schule stand und steht, sondern vor allem auch von der Begeisterung und der Kreativität mit der alle Beteiligten ihre Vision von einer inklusiven Schule umsetzen. „Das mache Mut und motiviere“, so Ruth Ratter und Gabriele Schmid. „Es braucht genau dies, um an einer Verwirklichung von Inklusion als Teilhabe an Bildung für alle Kinder festzuhalten und sich von vorhandenen Grenzen nicht beirren zu lassen“.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Elke Steckenstein – Koordinatorin Netzwerk Inklusion MYK; e.steckenstein@netzwerk-inklusion-myk.de

Robert Reick – Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Ruth Ratter; r.reick@ruth-ratter.de

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv - Benjamin Jopen.
67 Datenbankanfragen in 3,642 Sekunden · Anmelden