Gewinner des Umweltquiz stehen fest

29. Mai 2014

Unter mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden am Samstag die Gewinner des Umweltquiz ausgelost. Ein zauberhaftes Glücksfeen-Geschwisterpärchen zog mit großer Sorgfalt und Begeisterung die drei Gewinner:

Des Rätsels Lösung ? Einfach Bild anklicken !
Des Rätsels Lösung ? Einfach Bild anklicken !

1. Preis: Eintrittskarte für die Burgfestspiele

– Peter Kraußen, 54 Jahre aus Solingen

2. Preis: Eintrittskarte Vulkanpark Terra Vulcania

– Lena Adendorf, 12 Jahre aus Mayen

3. Preis: Eintrittskarte Nettebad

– Anne Arend, 10 Jahre aus St. Johann

 

Die Glücksfeen
Die Glücksfeen

Unter dem Motto: „Wie GRÜN bist du?“ mussten die Teilnehmer 9 Fragen beantworten, die sich alle um die Umwelt drehten. Wie zum Beispiel: „Wie lange braucht Alufolie bis sie verrottet?“ oder „Welche Tiere haben im unterirdischen Stollensystem des Mayener Grubenfelds ihr Quartier?“

Mit dieser Quiz-Aktion und den attraktiven Gewinnen wollten die Grünen des OV Mayen-Vordereifel nicht nur unterhalten sondern auch auf die ernsthafte Problematik verschiedener Umweltaspekte aufmerksam machen.

Die Preise werden den Gewinnern per Post zugeschickt.

Qualität setzt sich durch

27. Mai 2014

Die Ergebnisse der Kommunalwahlen in der Stadt Mayen sprechen Bände. In Mayen erreichten unsere Kandidaten bei der Wahl zum Stadtrat 10,71 Prozent der Wählerstimmen und „eroberten“ so aus dem Stand vier Sitze im Stadtrat. Die neuengewählten VertreterInnen sind:

✲ Katharina Elisabeth Slabik (2.424Stimmen)

✲ Natascha Lentes (2379 Stimmen)

✲ Matthias Kaißling (2.222 Stimmen)

✲ Aaron Lentes (2.207 Stimmen)

Stadtrat-Mayen
Ergebnisse der Stadtrats – Wahlen 2014 in Mayen

Damit ist es uns nicht nur gelungen erstmals in den Mayener Stadtrat einzuziehen und bringen mit unseren jungen Kandidaten nicht nur frisches Blut ins „Parlament“, sondern sorgen auch für Geschlechterparität – zumindest in unserer Fraktion.

Bei der Europawahl lagen wir eher im Landesdurchschnitt: 7,66 Prozent konnte BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN in der Stadt Mayen für seine Europaabgeordneten verbuchen.

Bei der Wahl zum Kreistag wurden 11,53 Prozent in Mayen erzielt, ebenfalls ein Achtungs- Erfolg, den hauptsächlich der „grüne“ Oberbürgermeister der Stadt als Kandidat für den Kreistag für sich verbuchen konnte, er eroberte im Kreistag den Listenplatz 1 vor Birgit Meyreis (Kreissprecherin), Klaus Meurer (Kreissprecher) und Ulrike Linhsen (Fraktionsvorsitzende Stadtrat Andernach).

In der Verbandsgemeinde Vordereifel, in der wir ebenfalls eine Liste aufgestellt haben, wurden bei der Europawahl 6,1 Prozent und bei der Wahl zum Verbandsgemeinderat – ebenfalls aus dem Stand – 8,0 Prozent der Wählerstimmen auf unsere Kandidaten vereinigt. Daraus ergeben sich drei Sitze (von 32) im Verbandsgemeinderat. Die Kandidaten stehen nun offiziell fest:

✲ Martin Schmitt, OV-Sprecher, Monreal (2103 Stimmen)

✲ Ruth Rebell, Ettringen (2017 Stimmen)

✲ Herbert Schmitt, Boos (1910 Stimmen)

In der Ortsgemeinde Boos wählten die Booser Liste 6,1 Prozent der Wähler, hier wurde Herbert Schmitt mit 94 Stimmen in den Ortsgemeinderat gewählt.

Im Landkreis Mayen-Koblenz erreichte BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN bei der Europawahl 6,7 Prozent und bei der Kreistagswahl 7,7 Prozent laut vorläufigem Zwischenergebnis.

Allen Kandidaten, unsererem Ortsverband und auch den anderen Orts- und Kreisverbänden gratuliere ich recht herzlich zu Ihren Mandaten !
Boos, 27.05.2014 F. Müllers

“Wahl-Geschenke” für Mayener Kitas

22. Mai 2014

Die Kinderherzen in Mayener Kitas werden diese Woche höher schlagen! Denn der Ortsverband Mayen-Vordereifel Bündnis 90/DIE GRÜNEN wird allen 13 Mayener Kitas jeweils ein Bobby-Car übergeben. Dies geschieht im Rahmen der Spendenaktion „Unsere Wahlgeschenke bewegen länger“.

Bobby Cars für die Mayener Kitas vor Mayener Jung
Bobby Cars für die Mayener Kitas vor Mayener Jung

Anne Schnütgen, die zusammen mit Natascha Lentes und Johanna Wagner, vom Ortverband Mayen-Vordereifel, die Aktion initiiert hat sagt, dass die Idee die Fahrzeuge an die Kitas zu verschenken unter anderem entstanden ist, weil vielen Einrichtungen einfach das Geld für Neuanschaffungen fehlt: „Anstelle von teuren Wahlwerbegeschenken und Flyern, die nach der Kommunalwahl wieder entsorgt werden, möchten wir den Kitas in der Stadt Mayen je ein Bobby-Car zur Verfügung stellen. Die Kitas müssen nichts dafür tun und selbstverständlich enthalten die Autos keine Wahlwerbung. Wir freuen uns den kleinen Bürgerinnen und Bürgern etwas Gutes zu tun und hoffen, dass sie mit den grünen Bobby-Cars viel und lange Spaß haben werden“.

Bei der Auswahl der Spende haben es sich die Initiatoren nicht leicht gemacht, bevor sie sich ausgerechnet für die Bobby-Cars entschieden haben.

Seit Anfang der 70-iger Jahre wird das Bobby-Car in Deutschland produziert und ist ein nicht mehr wegzudenkender Klassiker. Dies bestätigt auch Lothar Schweitzer von der Firma Ramershoven GmbH aus Mayen, von dem die grünen Bobby-Cars erworben wurden: „Die Fahrzeuge sind nahezu unverwüstlich und sollte trotzdem einmal ein Verschleiß auftreten, können die Einzelteile modular ausgetauscht werden. Dies macht das Bobby-Car zu einem unglaublich langlebigen und auch nachhaltigen Spielzeug. Mittlerweile gibt es ein riesiges Sortiment an Zubehörartikeln, die den Spielwert nochmals deutlich erhöhen“.

Viele Kinder konnten bereits am Samstag, 17. Mai die neuen Bobby-Cars testen. Pünktlich zu Beginn der Autoschau in Mayen haben auch die Kleinen die Gelegenheit bekommen, eine „Probefahrt“ zu machen.

Exkursion auf Bio-Hof Halfmann in Boos

19. Mai 2014
Wir “Grünen” sind für biologische Landwirtschaft, für artgerechte Tierhaltung, für bäuerliche Familienbetriebe, für gesunde Lebensmittel aus der Region für die Region. Aber wie läßt sich das hier bei uns praktisch umsetzen?

Ann-Kristin Halfmann
Ann-Kristin Halfmann

Um sich darüber selbst und aus erster Hand zu informieren, besuchten wir den Hof Halfmann in Boos, einen Bio-Hof, der sich auf Mutterkuhhaltung und Legehennen spezialisiert hat. Ann-Kristin Halfmann, die gemeinsam mit ihrem Vater den Hof bewirtschaftet, informierte die großen und kleinen, alten und jungen Besucher. Sie zeigte den Kuh- und den Hühnerstall, gab Auskunft über die Fütterung und das Leben der Tiere.

Die Kälbchen bleiben bei ihren Müttern und bekommen alle ihre Milch zu trinken, bis sie mit etwa 9 Monate “erwachsen” sind. Sobald es das Wetter erlaubt, sind Kühe und Bullen gemeinsam vom zeitigen Frühjahr bis zum späten Herbst auf der Weide. Auch in ihrem großen, offenen Stall haben sie genug Platz, um sich frei bewegen zu können und ständig die Möglichkeit, nach draußen zu gehen. Was will eine Kuh noch mehr?

…und viele glückliche Hühner!
…und viele glückliche Hühner!

Etwa 250 Hühner und 3 Hähne sind in einem transportablen Stall untergebracht. Jederzeit können sie ihn verlassen, um auf einem großen eingezäunten Wiesenstück im Gras zu picken, gackernd hin- und her zu laufen, sich Kuhlen zu scharren und darin ein Sandbad zu nehmen. Ist die Wiese abgeweidet, ziehen sie mitsamt ihrem transportablen Stall ein Stückchen weiter auf eine unverbrauchte Stelle. Sie finden neue Würmchen, picken geschrotete Körner und legen ihre Eier in ein weiches Nest aus Dinkelspelzen. Was will ein Huhn noch mehr?

Frau Halfmann berichtet, dass ein kleiner biologisch arbeitender Hof nur überleben kann durch Direktvermarktung an Menschen, denen die Qualität der Lebensmittel und das Leben der Tiere wichtig sind. Frau Halfmann verkauft Fleisch und Eier sowohl an Endkunden als auch an Gastronomen. Vielleicht wollen Sie sich selbst einmal bei ihr melden? Unsere Besuchergruppe war jedenfalls überzeugt.

Inklusion im Landkreis Mayen-Koblenz

9. Mai 2014

Das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) hat in einer Studie festgestellt: Förderschüler, die in einer regulären Klasse lernen, profitieren sehr stark davon. Jeder vierte Schüler mit Förderbedarf besucht schon eine Regelschule – nicht mehr eine Förderschule.

Die Wissenschaftler haben dazu bundesweite Leistungsvergleiche von Viertklässlern neu ausgewertet. Für die IQB-Tests in Mathematik und Lesen wurden Kinder an regulären Schulen wie auch Förderschulen geprüft – und eben Schüler, die trotz eines festgestellten Sonderpädagogischen Förderbedarfs (SPF) in einer inklusiven Klasse sitzen. Das Ergebnis der Analyse: Kinder mit einem SPF in Regelschulen haben einen deutlichen Vorsprung gegenüber ihren Altersgenossen, die in Förderschulen verblieben sind – im Durchschnitt etwa ein halbes Schuljahr. Bei weiteren Tests, in denen Kinder Gesprächen zuhören und diese verstehen mussten, liegen die Inklusionsschüler mit ihren Leistungen sogar ein ganzes Jahr vorne.

Birgit Meyreis, Spitzenkandidatin für den Kreistag MYK
Birgit Meyreis, Spitzenkandidatin für den Kreistag MYK

„Diese Studie belegt, dass Inklusion Förderschüler nach vorne bringt. Herr Dr. Weiland von der CDU liegt mit seinen Äußerungen falsch, dass Kinder mit Förderbedarf besser in Förderschulen aufgehoben seien. Die Behindertenrechtskonvention ist seit 5 Jahren in Deutschland geltendes Recht. Das macht deutlich, dass es sich hierbei um die Verwirklichung von Menschenrechten handelt, und nicht etwa um einen überfürsorglichen Staat. Wir begrüßen Elternwahlfreiheit in Rheinland-Pfalz, die in Kürze durch die Landesregierung eingeführt wird. Wir GRÜNE im Kreis Mayen-Koblenz setzen uns dafür ein, dass in Zukunft mit Hilfe der Beratung von Kompetenzzentren die richtigen Lösungen für die Kinder gefunden und die nötige Hilfe, wie zum Beispiel Integrationshelfer, zur Verfügung gestellt werden.“ erklärt Birgit Meyreis, Spitzenkandidatin für den Kreistag und stellvertretende Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Bildung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz.

Martin„Es gibt sicher keine Patentrezepte für erfolgreiche Inklusion. Jede Lebenssituation ist individuell anders. Deshalb freue ich mich, dass in Mayen-Koblenz das Netzwerk Inklusion eingerichtet wurde, bei dem ich gerne mitarbeite. Zusammen mit Menschen mit Behinderung werden wir uns für die gesellschaftliche Umsetzung der Inklusion in Zusammenarbeit mit vielen gesellschaftlichen Akteuren einsetzen. Die Politik muss hier aber auch für die entsprechenden Rahmenbedingungen sorgen. Dafür werde ich mich im Kreistag Mayen-Koblenz und in der Verbandsgemeinde einsetzen“, ergänzt Martin Schmitt, Kreistagskandidat und Spitzenkandidat für die Verbandsgemeinde Vordereifel.

Weitere Informationen zur Inklusion unter: www.netzwerk-inklusion-myk.de

Origineller Wahlkampfauftakt in Mayen

22. April 2014

Birgit Meyreis – Kreissprecherin, Das “Grüne Huhn” mit Mayener Mädche, hinten rechts Aaron Lentes, Kandidat der Mayener Liste
Birgit Meyreis – Kreissprecherin, Das “Grüne Huhn” mit Mayener Mädche, hinten rechts Aaron Lentes, Kandidat der Mayener Liste

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten des OV Mayen-Vordereifel haben am Karsamstag in der Mayener Innenstadt mit Erfolg ihren Wahlkampf für die bevorstehende Kommunalwahl gestartet. Unter dem Wahlspruch „Frischer Wind für Mayen und die Vordereifel“, mit dem der Ortsverband seine Kandidatinnen und Kandidaten für Stadt- und Verbandsgemeinderat vorstellt, war der Wahlkampfauftakt zudem ausgesprochen frisch und originell.

So verteilte ein grünes Huhn grüne Bio-Ostereier und Sonnenblumensamen. Für die Kinder gab es ein spannendes Umwelt-Quiz mit tollen Gewinnen. Neben dem Spaß konnten sich die Bürger über Themen und Ziele der Kandidaten informieren und interessante Einzelgespräche führen.

„Wir freuen uns besonders, dass der junge Ortsverband auch so viele junge Kandidaten auf seinen Listen in Mayen und der Vordereifel präsentieren kann. Mit viel Engagement und frischer Energie möchte der GRÜNE Ortsverband die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertreten, dabei können sie auf die Unterstützung des Kreisverbandes und auch des Gründungsmitglieds Wolfgang Treis zählen“, erklärt Birgit Meyreis, Sprecherin des Kreisvorstandes Mayen-Koblenz und Spitzenkandidatin der Kreistagsliste.

Unser “Grünes Huhn” beim `Eierditsche´ mit Andrea Nahles, Klaus Meurer – Kreistagssprecher, als Schiedsrichter
Unser “Grünes Huhn” beim `Eierditsche´ mit Andrea Nahles, Klaus Meurer – Kreistagssprecher, als Schiedsrichter

Die Kandidaten für Mayen und Vordereifel kommen aus den unterschiedlichsten beruflichen Bereichen. Ebenso unterschiedlich und vielseitig sind ihre politischen Schwerpunkte, die sie mit in Stadt- und Verbandsgemeinderat nehmen wollen. Im Vordergrund aller Kandidaten stehen ganz deutlich die Themen: Verständliche Informationspolitik mit mehr Bürgerbeteiligung, Förderung regionaler erneuerbarer Energien, transparente und nachhaltige Finanzpolitik mit aktiver Mitwirkung der Bürger und das Thema Inklusion.

„Uns ist nicht zuletzt auch ein sachliches und faires Miteinander mit allen anderen Parteien wichtig. Nur so können die Interessen und Bedürfnisse der Mitbürgerinnen und Mitbürger verwirklicht werden – denn um sie geht es ja schließlich“, so Meyreis. Dass wir Grünen keine Berührungsängste haben zeigte unter anderem das Duell der etwas anderen Art: Die Spitzenkandidaten der Grünen Kreistagsliste Klaus Meurer und Birgit Meyreis forderten gemeinsam mit ihrem Grünen Huhn die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles (SPD) zum Duell im „Eierditschen“ auf. Dass dabei leider das grüne Bio-Osterei den Kürzeren zog lässt sie nicht entmutigen. „Qualität vor Quantität – unser Ei schmeckte dafür besser und wurde vom glücklichen Huhn gelegt“, scherzte Meyreis.

Weitere Termine in der Innenstadt sind: 03.Mai, 06. Mai, 10. Mai, 17. Mai und 24. Mai. Am 08. Mai lädt der Ortsverband zur Filmvorführung ins Corso Kino ein. „Leben mit der Energiewende -100% regenerativ“ heißt der zweite Teil des Films von Frank Farenski dem bekannten Filmemacher und TV Journalisten, der auch persönlich an der Vorführung teilnehmen wird und für anschließende Fragen und Diskussionen zur Verfügung steht.

Der grüne Wahlkampf nimmt Fahrt auf

8. April 2014

Die Landes-Grünen haben Kommunal- und Europawahl fest im Blick

Die Delegierten aus Mayen und der Vordereifel mit Ministerin. Martin Schmitt, Anika Günther, K.-H. Frank Müllers, Eveline Lemke, Herbert Schmitt (v.l.n.r.)
Die Delegierten aus Mayen und der Vordereifel mit Ministerin. Martin Schmitt, Anika Günther, K.-H. Frank Müllers, Eveline Lemke, Herbert Schmitt (v.l.n.r.)

Auf einem Landesparteitag in Mainz wolltensie zeigen, dass das aus grüner Sicht enttäuschende Bundestagswahl-Ergebnis verdaut ist und die Partei bereit für neue Aufgaben. Hier seht Ihr ein Bild  des Landesparteitags in Mainz-Hechtsheim, wo der Ortsverband Mayen-Vordereifel mit drei Delegierten (Martin Schmitt, OV-Sprecher; Herbert Schmitt und Karl-Heinz Frank Müllers), sowie der OV-Sprecherin Anika Günther vertreten war. Anika wurde als dreitausendstes Mitglied der `GRÜNEN´ in Rheinland-Pfalz geehrt.

OV-Mitglieder beteiligten sich an der Aktion „Saubere Stadt“ in Mayen

7. April 2014

„Geh‘ ran, Müll geht jeden an“. Mit diesem eingängigen Slogan ruft die Stadtverwaltung Mayen alljährlich die Bürgerinnen und Bürger zu einer Frühjahrsputzaktion zur Säuberung der Stadt auf.

Auch in diesem Jahr beteiligten sich Vertreterinnen und Vertreter des OV Mayen-Vordereifel von Bündnis 90/DIE GRÜNEN an dieser sinnvollen Aktion. So trafen sich große und kleine Helfer, um gemeinsam Müll aufzusammeln und dadurch sowohl das Stadtbild zu verschönern als auch die Natur zu pflegen.

2014-01
Unsere fleißigen Sammler: Kathy Slabik, Natascha Lentes, Monika Treis, Familie Holzhäuser und Matthias Kaißling (v.l.n.r.)

Gerade in den Randbereichen der Stadt wird leider häufig illegal Müll ablagert. Die Grünen fanden daher in dem Gebiet, das sie säuberten, neben zahlreichen Plastik- und Glasflaschen auch weggeworfene Auto- und Fahrradreifen – ja sogar einen Feuerlöscher. „Es ist schon sehr traurig, dass einzelne Zeitgenossen derart achtlos die Umwelt mit ihrem Müll belasten“, so einer der Teilnehmer der Sammelaktion.

Es bleibt zu hoffen, dass das gemeinsame Engagement der zahlreichen Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der alljährlichen „Frühjahrsputzaktion“ Beispiel gibt und damit auch zu einem bessern Umweltbewusstsein beiträgt.

Familienministerin Irene Alt in Mayen

30. März 2014

Familienministerin Irene Alt diskutierte in Mayen mit Bürgerinnen und Bürgern über Inklusion, Migration und „bunte Lebensformen“

Organisiert vom Ortsverband Mayen / Vordereifel von BÜNDNIS 90 /DIE GRÜNEN fand im Mehrgenerationenhaus St. Matthias der Caritas in Mayen eine Veranstaltung statt, an der die Veranstalter, sowie zahlreiche TeilnehmerInnen über die Hilfe für Familienmitglieder mit Behinderung, eine Willkommenskultur für MigrantenInnen sowie mehr „bunte Lebensformen“ bzw. mehr Akzeptanz von Schwulen und Lesben Erfahrungen ausgetauscht und diskutiert haben.

Irene Alt im Mehrgenerationenhaus: Wolfgang Treis, Moderatorin Tina Heidger, Irene Alt und Martin Schmitt.
Irene Alt im Mehrgenerationenhaus: Wolfgang Treis, Moderatorin Tina Heidger, Irene Alt und Martin Schmitt.

Zuerst stellte die Ministerin für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz, Irene Alt, die Arbeit sowie die Fördermöglichkeiten ihres Ministeriums vor, z.B. für Familienhebammen. Sie betonte gleichzeitig, dass es wichtig sei, die Menschen in Rheinland-Pfalz zu unterstützen, die ihre individuellen Vorstellungen von Familie leben wollen – unabhängig davon, wie sie sagte, ob es sich um traditionelle Familien, Alleinerziehende, unverheiratete Paare mit Kindern, Patchworkfamilien oder gleichgeschlechtliche Paare handelt.

Beim Thema Hilfe für Familienmitglieder mit Behinderung wurden vor allem die Möglichkeiten erläutert, wie man die betroffenen Personen vor Ort besser versorgen und unterstützen kann. Hierzu wurden, wie der Sprecher des Ortsverbandes Mayen- Vordereifel, Martin Schmitt, sagte, folgende Verbesserungsvorschläge eingebracht: mehr dezentrale Angebote, Mobilitätshilfen wie z.B. Bürgerbus sowie eine bessere Bündelung der zahlreichen Angebote für betroffene Menschen.

Die TeilnehmerInnen waren sich einig, dass auch das zweite Thema der Veranstaltung – Willkommenskultur für MigrantenInnen – in Mayen und Umgebung eine zunehmend wichtige Rolle spielt. So berichteten Markus Göpfert und Eva Pestemer vom Fachdienst Migration der Caritas über ihre Arbeit in diesem Bereich.

Weil Deutschland aufgrund der demografischen Entwicklung künftig mehr auf ausländische Fachkräfte angewiesen sein wird, gelte es eine noch bessere Willkommenskultur zu schaffen, hieß es unter anderem. „Was das Thema Integration angeht, können wir in Mainz auf ein Alleinstellungsmerkmal hinweisen“, betonte Ministerin Alt und fügte hinzu: „Wir sind das erste Land, das ein Integrationsministerium geschaffen hat. Dieses Aufgabenfeld gehört zu meinem Ressort und ich sehe darin die große Chance, eine gesellschaftspolitische Integration zu verwirklichen“, sagte sie.“ Es wurde auch über die Verbesserung der Wohnsituation für Flüchtlinge in Mayen gesprochen.

Im Rahmen des dritten Themenbereiches, „bunte Lebensformen“, wurde das Landesprojekt „SchLAu“ vorgestellt. Denis Beil von der SJK Koblenz berichtete über das Projekt – Schwule und Lesbische Aufklärung an Schulen – dass die Gruppen in Rheinland-Pfalz von der konzeptionellen Vorarbeit aus Nordrhein-Westfalen profitieren.

Zu den Qualitätsstandards der Vermittlung gehören unter anderem Gesprächsregeln wie zum Beispiel, dass niemand ausgelacht wird und dass der Inhalt der Gespräche innerhalb der Klasse vertraulich behandelt wird. Es handelt sich bei dieser ehrenamtlichen Tätigkeit in erster Linie um eine nachhaltige Sensibilisierung der Gesellschaft in Bezug auf die Akzeptanz des Menschen in seiner Individualität und Einzigartigkeit, auch bei gleichgeschlechtlichen Partnerschaften.

Die Veranstaltung wurde moderiert von Tina Heidger, der Koordinatorin im Mayener Mehrgenerationenhaus (MGH).

Grüne Listenaufstellung für die Kommunalwahlen

27. März 2014

Die Kandidaten für Boos: Herbert Schmitt, Elisabeth Müller, Frank Karl-Heinz Müllers (v.l.)
Die Kandidaten für Boos: Herbert Schmitt, Elisabeth Müller, Frank Karl-Heinz Müllers (v.l.)

Die Mitglieder des Ortsverbandes Mayen-Vordereifel trafen sich am 19.03.2014 zur Listenaufstellung für die kommenden Kommunalwahlen am 25.05.2014. Es wurden drei Listen in harmonischer Atmosphäre gewählt. Für den Gemeinderat in Boos kandidieren 4 Personen , für die Verbandsgemeinde Vordereifel 12 und für den Stadtrat der Stadt Mayen befinden sich ebenfalls 12 Personen auf der Liste. Die Kandidaten engagieren sich für eine Vielzahl an Themen. So beschäftigt sich der Spitzenkandidat der Verbandsgemeinde Vordereifel Martin Schmitt mit dem Thema Inklusion und sagt hierzu „Ich setze mich im Besonderen dafür ein, dass auch in unserer ländlichen Gegend eine wohnortnahe Versorgung für Menschen mit Handicap gesichert und dass der öffentliche Personennahverkehr in der Vordereifel verbessert wird“.

Liste Vordereifel: Herbert Schmitt, Ruth Rebell, Martin Schmitt, Heide Schmitt, Frank Müllers, Elisabeth Müller, Bernd Traud (v.l.)
Liste Vordereifel: Herbert Schmitt, Ruth Rebell, Martin Schmitt, Heide Schmitt, Frank Müllers, Elisabeth Müller, Bernd Traud (v.l.)

Die Kandidatin auf der Liste für den Stadtrat der Stadt Mayen, Katharina Slabik , setzt sich für die Bereiche Kultur, Tourismus und auch für mehr Bürgerbeteiligung in unserer Stadt ein. Die Parteilose Spitzenkandidatin der Booser Liste für den Gemeinderat, Ann-Kristin Halfmann, wurde in Abwesenheit auf den ersten Platz der Liste gewählt. (Wir bedauern mitteilen zu müssen, das Ann-Kristin Halfmann die Wahl zwischenzeitlich aus persönlichen Gründen abgelehnt hat.) Das prominente OV-Mitglied Wolfgang Treis, das aus beruflichen Gründen dieser Veranstaltung nicht beiwohnte, beschrieb den Enthusiasmus der Mitglieder mit folgenden Worten: “Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, insgesamt drei grüne Listen durch den OV Mayen-Vordereifel zu generieren. Ich persönlich hoffe, dass möglichst viele Wähler überzeugt werden und dadurch viele Grüne in die Räte gelangen. Damit wäre eine wichtige Zielsetzung der OV-Gründung im Jahr 2012 erfüllt”.

Grüne Liste Stadtrat: Heidrun Gördüm, Matthias Kaißling,Markus Holzhäuser, Anne Schnütgen, Alexander Mohr, Waltraud Joswig, Natascha Lentes, Katharina Slabik, Aaron Lentes, Anika Günther, Johanna Wagner (v.l.)
Grüne Liste Stadtrat: Heidrun Gördüm, Matthias Kaißling,Markus Holzhäuser, Anne Schnütgen, Alexander Mohr, Waltraud Joswig, Natascha Lentes, Katharina Slabik, Aaron Lentes, Anika Günther, Johanna Wagner (v.l.)

Auf der Versammlung zur Listenaufstellung konnte bekannt gegeben werden, dass die Sprecherin des Ortsverbandes, Anika Günther, das 3000. Mitglied der Grünen im Land Rheinland-Pfalz ist. Anika dazu: „Es macht mich sehr stolz, aus diesem Grund zur Landesdelegiertentagung nach Mainz reisen zu können und die Aufmerksamkeit auf das Wirken unserer Stadt und des Ortsverbandes zu richten.“ Durch den Beitritt vier weiterer neuer Mitglieder ist der Ortsverband Mayen-Vordereifel nun der größte im Kreis Mayen-Koblenz. Der starke Anstieg der Mitgliederanzahl seit der Gründung war somit eine weitere erfreuliche Nachricht an diesem Abend.

Die Listen im Einzelnen:

Gemeinderat Boos: 1. Ann-Kristin Halfmann (Parteilos), 2. Frank Karl-Heinz Müllers, 3. Elisabeth Müller, 4. Herbert Schmitt

Verbandsgemeinde: 1. Martin Schmitt, 2. Ruth Rebell, 3. Herbert Schmitt, 4.Frank Karl-Heinz Müllers, 5. Heide Schmitt, 6. Birgit Henke, 7. Frank Hartwig, 8. Bernd Traud, 9. Michael Kühler, 10. Markus Gesellchen, 11. Elisabeth Müller, 12. Werner Rebell.

Stadtrat Mayen: 1. Katharina Slabik, 2. Matthias Kaißling, 3. Natascha Lentes, 4. Aaron Lentes, 5. Anika Günther, 6. Markus Holzhäuser, 7. Anne Schnütgen, 8. Johanna Wagner, 9. Waltraud Joswig, 10. Heidrun Gördüm, 11. Kathrin Holzhäuser, 12. Alexander Mohr.