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LEADER-Projekte

Ideen für LEADER-Projekte:

Ruth Rebell:

VG-Foyer-Ausstellungen im Verwaltungsgebäude Kelberger Str., als beständige bildnerische Präsentationsmöglichkeit für die Bevölkerung

RuthSeit vielen Jahren habe ich mit guten Kontakten zur VG im Foyer ihres Verwaltungsgebäudes in Mayen, Kelberger Str. – auch viel in Zusammenarbeit mit Herrn Augel – Ausstellungen und Fotowettbewerbe gestaltet, bisher immer mit Einsatz des eigenen Materials.

Nun habe ich die Idee, in diesem Foyer eine beständigere Präsentationsmöglichkeit für künstlerisch-bildnerische Projekte zu schaffen und diese auch zu betreuen. Mit einem anzuschaffenden Satz von ca. 20 – 25 guten Wechselrahmen (Kosten ca. 500,- – 600,- €) ließen sich kontinuierlichere Ausstellungen von und für die Bevölkerung an einem zentralen Kulturort im öffentlich zugänglichen und auch frequentierten Bereich der VG ermöglichen.

Dies könnten z. B. Fotopräsentationen über Projekte, Events, historische Entwicklungen, bestimmte Themen der VG sein (durch Einzelpersonen, Vereine, Schulen…). Auch bildnerische Projektergebnisse, z.B. in Schulen, Jugendgruppen könnten gezeigt werden. Die VG unterhält ein gemeinsames Archiv mit der Stadt Mayen – so ließe sich bestimmt nach intensiver Forschung einiges an historischen Kostbarkeiten konkret oder durch Scannen o. ä. vorzeigbar machen. Die damaligen Fotowettbewerbe waren schon ein voller Erfolg und könnten so eine Weiterführung erfahren. Es gibt weitere Ideen, konkretisier- und realisierbar. Es könnte auch ein Blanko-Plakat gedruckt werden (größere Wiedererkennbarkeit), mit der Möglichkeit, darin zu den verschiedenen Ausstellungen die Informationen jeweils auf eine Freifläche anzuheften.

Länger Daheim – vorbeugende Hausbesuche ermöglichen längeres selbstbestimmtes wohnen (Martin Schmitt)

Ausgangslage/Problemstellung:

Menschen im Alter und Personen mit leichtem handicap welche in ihrer eigenen Wohnung leben sind oft, trotz  sozialer Anbindung, einem schleichendem Kompetenz Verlust in ihrer Eigen Versorgung unterworfen.

Durch Stürze, oder sonstiger eher schleichende Prozesse wie Demenz, Depression etc. ist dann in der Folge oft auch für Außenstehende schlagartig die Eigenständigkeit gefährdet. Klinikaufenthalte und danach folgende Kurzzeit  Unterbringungen in Pflegeeinrichtungen werden in den meisten Fällen dann zum dauerhaften Status.

Zielsetzung:

Durch regelmäßige Hausbesuche werden die Besuchten in Ihren alltäglichen Kompetenzen durch Interview (Fragebogen und Gespräch) in Augenschein genommen, um Ihre Selbstversorger – Kompetenz zu beurteilen.

Hierdurch werden Stärken und Risiken ausgearbeitet und im zeitlichen Verlauf bewertet. Durch eine frühe Intervention können in den Risikogruppen des einzelnen geeignete Gegenmaßnahmen angeboten werden um so das längere selbstbestimmte Wohnen zu ermöglichen.

Projektinhalte :

Zugang der personengruppe erfolgt über Vorschlag durch:

  • Hausarzt
  • Kirchengemeinden
  • Bürgermeister / Nachbarn
  • Pflegestützpunkte
  • Krankenhäuser, insbesondere Entlass-Management der Sozialdienste

Diese stellen das Projekt der jeweiligen Person vor und geben einen Anmeldebogen (Einverständniserklärung über den Besuch) mit, oder helfen beim Ausfüllen.

Ziel der häuslichen Besuche ist es , durch ein Screening , folgende Risikobereiche zu erfassen , die durch frühe prophylaktische Maßnahmen gut auszugleichen sind und dadurch den Besuch einer Pflege Einrichtung deutlich verzögern.

Inhalte des Screenings: Erfassen

  • des Sturzrisikos
  • der Bewegungskompetenz
  • der Selbstversorgung
  • der Außerhäusigen Mobilität
  • der soziale Kontakte
  • des Demenzrisikos
  • des Depressionsrisikos
  • des Suizidrisikos

im Auswerten der Besuche wird deutlich ob oder welche individuelle Unterstützung die jeweilige Person braucht. Angebote die dem betreffendem weiterhelfen können, werden vorgeschlagen und bei Bedarf in die Wege geleitet.

Dies könnte sein: Vermittlung von

  • Herzsport,-Rheuma-Gymnastik-gruppen / sonst. Selbsthilfegruppen
  • Kochtreff, Strick- oder anderen Hobbygruppen
  • Vorlesestunde in KiTas oder Grundschulen
  • Medizinischen Therapien

Die Besuche werden vom speziell geschulten Personal angeboten die im Bereich Koordination, Psyche und Alltägliche Verrichtungen ihre berufliche Kompetenz haben. Zum Beispiel Ergotherapeuten mit Geriatrischer Zusatzausbildung.

Projektort:

Neben einem Büro, von dem aus die Dienste Koordiniert werden, findet das Angebot bei den Betroffenen zuhause statt. Der Besuchsintervall ist zw. sechs und drei Mal pro Jahr.

Kosten:

Pro Jahr und Besuchter Person 300.- bis 700.-€. Einsparpotenzial durch Vermeidung von Grundsicherung über höhere Kosten bei Pflegeheimunterbringung. Ca 70% der im Heimuntergebrachten Bewohner beziehen Grundsicherung, daraus ergibt sich eine jährliche Ersparnis von:

  • Bezug von anteiliger Grundsicherung                700.-€/mon.
  • Anteil der Menschen m. GS 70%                        490.-€/mon
  • Kosten pro Jahr mit GS                                    5880.-€/a
  • Kosten für die Besuche                                    700.-€/a
  • Kosten für Büro u.Verwaltung pro Person           200.-€/a

Gesamtbetrachtung f.1 Jahr Aufschub der Heimunterbringung 4980.-€ für d. Kostenträger der Grundsicherung

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